Der Heilige Gallus kam im Jahre 613 durch Sennwald, das man als 'Silva Sennia' gekannt hatte. Ob damals schon eine Kapelle oder Kirche gegründet wurde, ist nicht bekannt. Jedenfalls wurde 1499 im Schwabenkrieg eine frühere Kirche zerstört. Danach erfolgte mit Hilfe des Freiherrn Ulrich VII. von Sax-Forstegg der Aufbau einer neuen Kirche. Der Leichnam seines Enkels Johann Philipp ist noch immer in unserer Aufbahrungshalle aufgebahrt und kann von Gruppen nach Voranmeldung beim Pfarramt besichtigt werden.

 

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Verfasst von A. Schäpper, Lehrer, Frümsen

Verfasst von A. Schäpper, Lehrer, Frümsen

Verfasst von Hans Jakob Reich, Veröffentlicht im Werdenberger Jahrbuch 2006

 

Unsere Kirche am Fusse der Kreuzberge ist schon sehr alt. Ihr frühester Gebäudeteil ist der Glockenturm; er stammt aus dem 1. Jahrtausend und diente ursprünglich wohl als Wehrturm. Heute steht jedoch die friedliche Nutzung im Vordergrund; im gemütlich eingerichteten Turmstübli treffen sich Kinder zur Sonntagsschule und Jugendliche zu einem gemeinsamen Frühstück vor dem Schulbeginn. Frieden soll seit 1514 auch der Klang der ältesten Glocke verkünden. Ihre lateinische Inschrift lautet übersetzt: «O Christus, König der Herrlichkeit, kröne uns mit Frieden».

  

 

 

Die Kirche in Salez geht auf einen Ursprungsbau von 1512 zurück, der erst 1858 den heutigen Kirchturm und die heutige Ausformung von Chor und Schiff bekam. Das farbige Fenster im Chor mit dem Christus und der Taufstein von 1671 fallen jedem Gottesdienstbesucher sofort auf. Salez ist seit etwa 1565, Haag seit 1637 reformiert. Seit 1803 gehört die Kirchgemeinde zur reformierten Landeskirche des mit der Mediationsakte neu gegründeten Kantons St.Gallen. Vor der Eindeichung des Rheins waren Salez und Haag sehr überschwemmungsgefährdet.

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